Allgemeine Beschreibung
Am Bergmannplatz inmitten der Altstadt befindet sich das Museum im Alten Rathaus. Im Jahr 1887 entstand unter der Leitung von Johann Krainz das erste „Culturhistorische Museum der Gemeinde Eisenerz“.
Heute überzeugt es mit einer beeindruckenden Architektur, die die Besucher*innen in eine vergangene Zeit zurückversetzt und den Geist der einst florierenden Stadt am Fuße des Erzberges zu erahnen lässt.
Der „Wappenbrief“ von Kaiser Maximilian I., die „Wunderstufe“ und das einzigartige „Puppentheater“ der Familie Tendler zählen zu den besonderen Highlights der Ausstellung.
Im Dachgeschoss werden Themen der Zeitgeschichte behandelt.
Für die gesamte Ausstellung gibt es seinen Audioguide von „Hearonymus“ in deutscher und englischer Sprache. Audioguide App & Content Produktion | Hearonymus
Leitbild
Das Museum im Alten Rathaus agiert als Bewahrer und Träger des kulturellen Erbes der Stadt Eisenerz.
Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit dem „Verein zur Förderung des Stadtmuseums Eisenerz“ und ehrenamtlichen Mitgliedern mit Museums- und historischen Stadtführungen sowie diversen kulturellen Veranstaltungen die Menschen mit ihrem Heimatort zu stärker zu verbinden, die Sammlung den Besucher*innen näherzubringen und die Altstadt zu beleben.
Weitere Einrichtungen der Institution sind das Museumsarchiv und die Stadtbücherei.
Geschichte des Hauses
Im 16. Jahrhundert wurde das Alte Rathaus als Sitz des Marktrichters erbaut. Von 1853 bis 2003 befanden sich dort das Bezirksgericht und das Grundbuchamt. 2008 erwarb die Stadtgemeinde das Gebäude, sanierte es grundlegend und übersiedelte 2011 das Stadtmuseum vom Kammerhof in das Alte Rathaus.
Damit eng verbunden ist das Marktschreiberhaus, in dem im 18. Jahrhundert der Chronist und Marktschreiber Leopold Ulrich Schiedlberger arbeitete. Mit seinen Aufzeichnungen leistete er einen wertvollen Beitrag zur Geschichtsschreibung der Stadt Eisenerz. Heute befinden sich das Museumsarchiv, die Verwaltungsräume des Museums sowie die Stadtbücherei im Marktschreiberhaus.
Sammlung
Im Jahr 1881 begann Johann Krainz historische Objekte mit Bezug auf die Eisenerzer Geschichte zu sammeln und der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Anlässlich der Landesausstellung „Erz und Eisen in der grünen Mark“ 1984 zog die Sammlung in den Kammerhof, wo die Objekte bis 2011 ausgestellt waren. Seither werden die Exponate im Museum im Alten Rathaus präsentiert.
Sonderausstellung
Anlässlich des 400. Jahrestages der Gründung der Innerberger Hauptgewerkschaft wird die gleichnamige Sonderausstellung von Mai bis Oktober 2026 im Museum im Alten Rathaus gezeigt. Im Fokus sind die 256 Jahre des Bestehens dieses Konzerns, der eine große Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Eisenerz aufgrund ihrer weltweiten Handelsbeziehungen hatte.
Öffnungszeiten
Mai – Oktober
Dienstag – Samstag
jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten nur mit Voranmeldung!
Eintrittspreise
Erwachsene € 6,90
Erwachsenengruppen (ab 9 Personen) und
ermäßigter Eintritt € 5,60
Schüler u. Studenten € 3,80
Schulklassen (pro Schüler) € 3,80
Führung € 2,00
Kinder unter 6 Jahren frei